Gemeinsame Konzerte mit «TUTTI-FRUTTI» -Programm

Nur wenige Worte waren im Vorfeld nötig, um sich einig zu werden, dass es nach dem Projekt 2012 erneut zwei gemeinsame Konzerte des Gemischten Chors Stettfurt und der Musik Stettfurt-Matzingen geben sollte.

Am Wochenende vom 23. und 24. November war es schliesslich so weit: Das Konzert am Samstag fand um 19 Uhr im Gemeindezentrum Stettfurt und das zweite am Sonntag um 17 Uhr in der katholischen Kirche Matzingen statt. Beide Male durfte Christian Joos, der Präsident des Chors, volle Publikumsränge zum Konzert begrüssen.

Den Anfang machte die Musik Stettfurt-Matzingen mit dem «Vaterlandslied» von Edvard Grieg und einer «Renaissance Suite» nach Tilman Susato. Anschliessend übernahm der Gemischte Chor unter der Leitung von Anke Litzenburger mit einigen Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen: «S’isch nonig lang sits grägeled het» oder «The drunken sailor». Die Musik Stettfurt-Matzingen betritt sodann den dritten Teil, bestehend aus vier bekannten Hits der Sechziger bis Achtziger, darunter «The Final Countdown» und Frank Sinatras «My Way» mit einem begeisternden Solo des Posaunisten Vaclav Salbaba.

Den vierten Teil bildeten wiederum mehrere Gesangsstücke des Chors sowie mehrere Soli von Lilian Mettler-Haag sowie der Pianistin Gisela Stäheli. Highlights waren sicherlich Leonard Cohens «Hallelujah» sowie «Gabriellas Song» aus dem Film «Wie im Himmel».

Als letztes Stück durfte natürlich ein gemeinsames Werk nicht fehlen: Ausgehend von einer spontanen Idee schrieb Roland A. Huber, Dirigent der Musik Stettfurt-Matzingen, einen neuen deutschen Text zum bekannten Lied «You Raise Me Up» mit dem klingenden Namen «Musik gibt deinem Leben Sinn». Dem Publikum wurde der Text vor dem Konzert verteilt, sodass dieses kräftig mitsingen konnte. Anschliessend an die Konzerte luden die Vereine jeweils zu einem reichhaltigen Apéro mit selbstgemachten Guetsli, Speckzopf und vielen weiteren Leckereien sowie Glühwein und Punsch ein. Das Publikum war voll des Lobes, und kam man bald zu Schluss, dass man wohl nicht wieder sieben Jahre vergehen lassen will bis zum nächsten gemeinsamen Projekt…