Musigreis mit Paintball, vielen Flaschen und Hüttli-Fondue

In der Früh ging’s los: Bereits um 7 Uhr morgens versammelte sich eine 11-köpfige Truppe beim Postplatz, um nach immerhin vier Jahren wieder einmal ins Abenteuer Vereinsreise zu starten.

Nach einem speditiven Kafihalt stand um 9 Uhr bereits das erste Highlight an: Paintball! Die Jungen sowie die Junggebliebenen der Musik Stettfurt-Matzingen wurden kurzerhand auf der Paintballfarm bei Dietwil LU abgeladen, während sich diejenigen, welche es etwas gemütlicher nehmen wollten, noch einige Minuten im Bus sitzen blieben. Sie wurden sogleich zum Chocolatier Aeschbach in Root bei Luzern chauffiert und konnten dort einerseits die Schokolade-Manufaktur bestaunen, andererseits selbst eine feine Spezial-Schoggi zusammenstellen.

Währenddessen wurden die anderen sechs unerschrockenen Musikantinnen und Musikanten fachkundig in die Technik des Paintballspielens eingewiesen und durften darauf die riesige Anlage und das gegnerische Team das erste Mal unter Beschuss nehmen. Nach knapp zwei Stunden Action und vielen lustigen Spielen war der Spass auch schon vorbei und der Bus wurde nun mit deutlich erschöpfteren Musikanten beladen.

Den Mittagshalt legte die Gruppe im Restaurant Hergiswald, gleich neben der gleichnamigen Wallfahrtskapelle, ein. Die bestellten Bratwürste mit Pommes und Zwiebelsauce waren so fein, dass auch die reservierte zwölfte Portion im Nu verspeist war und sich das Stägreifler-Trio musikalisch bedankte.

Weiter ging’s auf der fröhlichen Fahrt nach Willisau zum «Fläsche-Sepp» Stadelmann und seinem Flaschenmuseum zu einer Führung der besonderen Art. Flaschen in Hülle und Fülle, in allen Grössen, Farben und Formen, das gibt es nur im Schweizerischen Flaschenmuseum zu sehen. Der Gästebucheintrag, in diesem Fall natürlich in Form einer Glasflasche, befindet sich aktuell in Bearbeitung und wird daraufhin zurückgeschickt.

Als letzte Etappe des Tages galt es, die Unterkunft für die Nacht zu erreichen. Nach gefühlten 37 Kuhgattern, direkt hinten links am Ende der Welt, wurde der Massenschlag des Bergrestaurants Schwendi-Kaltbad in Beschlag genommen. Auch hier durfte eine Einlage der Stägreifler nicht fehlen.

Als letzte Stärkung des Tages folgte die Haus-Spezialität, eine Art Fondue Chinoise à Discretion und treffend «Hüttli-Fondue» genannt.

Der Abend nahm lange kein Ende (weiteres Stägreifler-Konzert inklusive) und entsprechend ging es am nächsten Morgen nicht allzu früh weiter. Nach dem ausgiebigen Sonntags-Brunch wollte die umliegende Moorlandschaft erkundet werden. Ein Teil der Musikanten wurde dabei fast etwas übermütig und nahm die Wanderung Richtung Stalden in Angriff. Erst, als nach dem zweiten Wegweiser auch auf dem dritten noch immer eine Zeit von drei Stunden bis zum Ziel angegeben war, wurden sie etwas misstrauisch. Schlussendlich fanden aber auch sie den Weg ins Tal, genau wie jene, die mit dem Bus losfuhren.

Als letztes Highlight war eine Schifffahrt auf dem beschaulichen Sarnersee gebucht. Die knapp zweistündige Rundfahrt ab Sarnen war ein absolut gelungener Abschluss einer vollends wunderbaren Reise. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an den Reiseleiter Hans Isenegger. Merci!