Musigreise – Höhlenforscher & Meisterköche: Die MSM auf Abwegen
🚌 Tag 1: Koffein, Höhlendreck und Ständchen ohne Empfang
Samstagmorgen 08:00 Uhr in Matzingen: 14 wackere Musikanten stehen parat. Die Augenlider noch etwas schwer, doch der Vorrat an Bus-Snacks und kaltem Bier weckt die Geister auf.
Erster Zwischenstopp für das Überleben: Das Café Dahinden in Weggis. Mit frischem Kaffee und knusprigen Gipfeli, oder anderem Gebäck, wecken wir auch die letzten Lebensgeister.
Gut gestärkt rollt der Bus weiter zum Gasthaus Hölloch. Wir geniessen einen feinen Zmittag in gemütlicher Runde.
Blockade durch «Einheimische» auf dem Weg zum Hölllochmuseum:
Im Anschluss an den Besuch des Hölloch Museums wird es ernst: Reinschlüpfen in die Gummistiefel oder festen Schuhe, Helm auf, und nach einem steilen Aufstieg ab in die Unterwelt!
Unter fachkundiger Führung erkunden wir das Hölloch. Es ist finster, nass, dreckig , aber sehr spannend und auch lustig! Je nach Mut und Kondition meistern alle ihre persönlichen Höhlen-Herausforderungen.
Dreckig, aber mit allen Gliedmassen vollzählig, peilen wir im Anschluss unsere Nachtunterkunft an: Das Berghaus Pragelblick.
Hier herrscht herrlichste Abgeschiedenheit – kein Handynetz und ein WLAN, das bockiger ist als eine eingerostete Zugposaune! Macht nichts, denn wir packen gemeinsam an: Das Küchenteam zaubert ein fantastisches Risotto, während der Rest die Wartezeit mit spontaner Stegreif-Musik überbrückt. Klanglich war das zwar nicht immer ein Hochgenuss, aber die Motivation stimmte! Nach dem Risotto fliessender Übergang in einen LUSTIGEN Spieleabend mit nächtlichem Fruchtsalat-Schmaus.
🥾 Tag 2: Genusswanderer, Pferdestärken und Pizza
Nach erholsamer Nacht, ausgiebigem Frühstück und gemeinsamer Putz- und Aufräumaktion heisst das nächste Ziel Einsiedeln.
Einige «Sportskanonen» brauchen dringend etwas Bewegung, marschieren zügig zu Fuss los und lassen sich unterwegs bequem vom Bus einsammeln.
Am späten Vormittag erreichen wir Einsiedeln. Jetzt teilt sich die Truppe auf: Die Mutigen brechen zur Genusswanderung auf, die Kulturgeniesser besichtigen das imposante Kloster und bewundern die Einsiedlerpferde im Gestüt und die Kulinarikgeniesser widmen sich voll und ganz der italienischen Gastronomie in einer lokalen Pizzeria.
Nachmittags finden alle wieder zusammen und treten gemeinsam die Heimreise an. Am frühen Sonntagabend rollt der Bus wieder in Matzingen ein – etwas Müde; im Gepäck aber haufenweise neue Erinnerungen an ein tolles Vereinswochenende.
Vielen Dank dem OK – Brigitte, Stego, Benedikt und Luca – für die tolle Reise und den reibungslosen Ablauf.


